Ihr Paderborner Jungs, hier mal aktueller Statusbericht vom Schäpter South:
Der grüne Patient ist geöffnet, erste Organe wurden erfolgreich entnommen. Am Herzstück ist leider nichts mehr zu retten, zu stark war die Blessur nach dem schweren Klemmer. Nicasillaufbahn ist extrem angeschlagen, dafür gab's Positives vom Kolben: er versteht sich sehr gut mit dem unterern Ring, die beiden bilden nun ein trautes Paar. Nach Öffnung der rechten Herzklappe, gab es eine kleine Blutkatastrophe, da ich den Patienten wohl zu kurz in die stabile Seitenlage gebracht habe und es floß einiges Restblut auf den Boden. Hektisch riß ich die Klappe zur Seite, welche mir auch gleich in den Auffangbehälter schlug. Nun ist der OP Saal in dickflüssigem schwarzem Blut gaytränkt, welches mein Vermieter wohl demnächst mit einem gelben Schein quittieren wird.
Nicht viel besser lief's bei der Entnahme der Kurbelwelle, das Mahousing ging zwar gut runter aber das die Frontsprocketschraube zickte ordentlich. Da nicht das für eine solche Operation benötigte OP-Besteck zur Hand war, mußte beim Halten der Kulu mit Notbesteck gepfuscht werden. Dabei bemerkte ich, daß die Kulu leicht lose war, weit wäre ich damit nicht mehr gaykommen. Nach Entnahme der Kurbelwelle liegt der Patient nun immer noch in einem schweren, künstlichen Koma. Ich hoffe, ich kann ihn nach einer gewissen Ruhepause, sowie Kurbelwellenbehandlung durch Herrn Dr. Wrobel nächste Woche wieder aus dem Koma wecken.
Derweilen werde ich dem neuen Herzstück eine Verjüngungskur unterziehen. Entsprechendes Instrument der Marke Drehmel ist bereits zur Hand. Wenn noch Resthirn vorhanden ist, überlege ich, einige Körperöffnungen analog zum Herzstück zu erweitern, um dem Patienten damit die letzte Ölung zu verabreichen.
In diesem Sinne: Sag JA zum Motorsport !
Euer
--Dr. Marcello